Ein “trip to the minimalistic outer space…”. Ja, das war der Samstag Abend beim von Tea Room veranstalteten “Moon Amour” zur Einweihung des neuen kahlen Marienplatzes. Etwas mehr Grün würde hier sicher gut tun, aber das war ja nicht Thema des Abends. Herrlich-Team Mitglied Uli hat nach 5 Jahren Schaffenspause seine Band Goldmund wieder zusammengeführt und das Volk kräftig gerockt. In Zukunft werden wir wohl wieder mehr von dieser Formation h&äuml;ren können!
Daraufhin folgte nach Umbaupause ein Erlebnis ganz besonderer Art. Netzer begeisterten mit einer Mischung aus “Post-Rock-Jazz”, NuJazz mit amtlichem Clubsound. Eine Wohltat für jedes Bandmitglied ist wohl ein Drummer (Oli Rubow), der ausser Basedrumm, Snare und Hi-Hat keine grösseren Geschichten mitschleppt (Was ist das sonst immer für eine Schlepperei!). Die lockeren Beats mit Noiseloops, fliegendem Gitarrensolo und lecker Bassgrooves gibt’s auch kommendes Wochenende wieder: um 18h beim Henkersfest auf dem Wilhelmsplatz. Hingehen!
Nachdem ich nun wieder dummerweise einen Monat dem Rauchen verfallen bin, habe ich mir gestern Abend “mal wieder” meine letzte Zigarette angezündet und die restlichen Kippen verschenkt. Das Rauchen zu minimieren klappt irgendwie nicht ganz, also werde ich wieder den Versuch unternehmen, es ganz zu lassen. Ist einfach gesünder- Daumen drücken
JazzOpen in der Liederhalle: Wenigstens zwei der unten stehenden Tipps konnte ich selber befolgen. Der Donnerstag mit Nightmares on Wax ist mir leider durch die Lappen gegangen.
Am Samstag gab es überraschenderweise Karten an der Abendkasse fü Fantastischen 4, die bei ihrem Heimspiel in der Liederhalle auch wirklich richtig Spass gemacht haben. Leider zu kurz, eine zweite Zugabe hätte ihnen sicher auch nicht wehgetan. [ Galerie F4 ]
Sonntag war fü Incognito, Candy Dulfer und Malia gebucht. Mein Hauptact war natürlich Incognito. Zuerst jedoch überraschte mich die Sängerin Malia, die mir von wunderschönen Baladen über funky beats bis zu lateinamerikanischen Rhythmen mit ihrer fantastischen Stimme eine permanente Gänsehaut verursachte. Nicht nur musikalisch ein absoluter Traum! Auch die Kombo war hervorragend. [ Galerie Malia ]
Incognito war als zweite Band so mitreissend wie erwartet. Grandioser Act mit Musikern, denen man den Spass wirklich angemerkt hat und die jeden mitreissen konnten. Was soll ich sagen - zu kurz!!! Es wird Zeit, dass Incognito mal wieder ein eigenes Konzert in der Nähe geben. Durch meinen super Platz (ganz vorne Mitte) hab ich sogar Bluey’s Plektrum erwischt
[ Galerie Incognito ]
Candy Dulfer hat sich an diesem Abend den Platz des “main acts” auf das Shirt geschrieben. Ein zweiter Soundcheck kündigte schon in der Pause an, dass wohl bald etwas Wichtiges passieren würde. Sie spielt natürlich super, aber dieses Gehabe “Ein Freund hat mir ein Lied geschrieben - ach ja, es ist Prinz. Und Maceo Parker ist auch mein Freund…” Who cares? Naja. Die Sympathie die ein/e MusikerIn auf der Bühne aufbaut trägt eben auch massgeblich zum Spass an der Musik bei und so habe ich mir das dann nicht weiter angeschaut. [ Galerie Candy Dulfer ]
Bei den nächsten Jazzopen würde ich mir wünschen, dass für einen Abend mit drei Bands mehr Zeit eingeplant wird. Ach ja: und dass die gute Frau Balzer der veranstaltenden Firma Opus vor ihren Ansagen einen Coach zur Seite bekommt, der ihr beibringt, wie man die Musikernamen ausspricht. Dankestext vom Blatt ablesen ist auch recht peinlich.
Heute mal drei Konzerttipps! Die Veranstalter der LBBW Jazzopen haben sich dieses Jahr mit der Veranstaltungsplanung besonders ins Zeug gelegt:
- 17.07. Stereo MCs und Nightmares on Wax- 19.07. Die Fantastischen 4 unplugged
- 20.07. Incognito, Candy Dulfer
Infos und Tickets unter [ LBBW Jazzopen ]
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